Damenprogramm zur IPS

Das Damenprogramm findet täglich von 10 - 16.45 Uhr statt.

Programm 1 (Dienstag und Donnerstag):

Basel und Schweiz

Basel blickt auf eine bewegte, über 2000-jährige Geschichte zurück. Erste Siedlungsspuren gehen zurück ins 5. vorchristliche Jahrhundert, als keltische Stämme sich am Rheinknie niederließen. Seit 44/43 v. Chr. unter römischer Herrschaft (große römische Siedlung in Augusta Raurica, Kastell auf dem Münsterberg) wird Basel als Basilea im Jahr 374 erstmalig urkundlich in der römischen Geschichtsschreibung erwähnt. Vom frühen 7. bis ins 14. Jahrhundert Bischofsitz hat sich Basel bis heute den Bischofstab im Wappen erhalten. Nach einer schweren Pestepidemie gefolgt vom großen Basler Erdbeben 1356 erlebte die Stadt im 15. Jahrhundert durch das Basler Konzil (1431-1448) einen Aufschwung. Die um 1433 begonnene Papierproduktion sowie der aufkommende Buchdruck trugen dazu einen wesentlichen Anteil bei. Basel wurde zur Humanistenstadt, in der sich neben Erasmus von Rotterdam auch Paracelsus, Sebastian Brant und Hans Holbein der Jüngere zeitweise niederließen.

Wir werden auf einem abwechslungsreichen Stadtrundgang die geschichtsträchtigen Gebäude und Gassen der wunderschönen Basler Altstadt kennenlernen. Nach einer ausgiebigen Rast bei typisch schweizerischem Mittagessen im traditionellen Basler Gasthof Löwenzorn führt uns unser Weg ins St. Alban Tal. Dort werden wir uns in der historischen Gallician-Mühle über die Kunst der Papierproduktion, Schrift, Buchdruck und Buchbinderei im Spätmittelalter informieren. Im Anschluss wird noch genügend Zeit für einen gemütlichen Stadtbummel sein, bevor wir gegen 16:15 Uhr wieder die Heimreise antreten werden.

 


Programm 2 (Montag, Mittwoch und Freitag):

Drei Stationen an einem Tag:

Badenweiler, Markgräfler Kräuterhof, Lörrach 

Badenweiler
"Wenn Du wüsstest, was hier für eine Sonne ist! Sie brennt nicht, sie liebkost."
Dies schrieb Tschechow 1904 an seine Schwester über seinen Aufenthalt in Badenweiler.
Badenweiler liegt sehr malerisch auf einem Ausläufer des Südschwarzwaldes. Mit seinem mediterranen Klima und seinen warmen Thermalquellen ist es ein Ort der Erholung, den schon u.a. Stephen Crane, Hermann Hesse, Theodor Heuss und Johannes Rau genossen.
Im Jahr 75 n. Chr. errichteten die Römer wegen der warmen Quellen hier eine Siedlung und nannten sie Aquare Villae (Wasserstadt).
1783 wurde die römische Badeanlage zufällig bei Bauarbeiten wiederentdeckt. Sie gilt bis heute als die grösste und besterhaltene Thermenruine nördlich der Alpen.


Markgräfler Kräuterhof

Treten Sie ein in eine einmalige Kräuter- und Gewürzwelt zu einem Kräuter-Kurzurlaub.
In der Kräutergastronomie werden wir ein einfaches Mittagessen zu uns nehmen. Kombiniert mit einer Gewürzprobe und untermalt mit badischem Humor.
Danach besteht die Möglichkeit sich im Kräuterhof von der Auswahl an edlen Gewürzen, feinen Teesorten, anspruchsvoller Naturkosmetik und duftenden Potpouris verführen zu lassen. Oder Sie durchwandern den kleinen, neu angelegten Garten und bestaunen u.a. Muskatellersalbei, Eberraute und Mönchspfeffer.
An diesem Ort werden Sie alles finden, was Ihr Kräuterherz begehrt.

 

Lörrach
Über den Dächern von Lörrach - von der Aussichtsterrasse des Rathauses - eröffnet sich ein herrlicher Blick über das  wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Dreiländerecks Deutschland - Schweiz - Frankreich.
Die Kreisstadt Lörrach bietet eine ausgewogene Wirtschaftsstruktur als Industrie- und Dienstleistungsstandort.
Wir werden die interessante Frage der "Wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zur Standortentwicklung" durch einen Vortrag im Rathaus kurzweilig beleuchten. Anschliessend können wir bei einer kleinen Stärkung die schöne Aussicht über Lörrach geniessen.

 

 

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